THE PROJECT

WIE SIEHT DIE STADT VON MORGEN AUS?
 

DER ANFANG

Das interdisziplinäre Projekt an der Schnittstelle von Fotografie, Raumerkundung
und medialer Installation ist eine Suche nach dem Wesen fotografischer Bilder, wie entstehen
sie, was spiegeln sie wider und wie verändern sie unsere gegenwärtige Wahrnehmung?

Ausgangspunkt ist das Spannungsverhältnis von Architektur, Mensch und Raum.
 

Weltweit werden in Zukunft mehr als drei Viertel der Menschen in Städten leben.
Die Städte der Zukunft werden vielfältiger, vernetzter und ändern ihr Wesen in einem rasaten Tempo. Das betrifft nicht nur bereits bestehende Mega Citys wie z.B. New York oder Tokyo sondern ebenso schrumpfende Städte wie die Metropole Ruhr, Detroit oder aus dem nichts entstehende künstliche Städte wie z.B. Shenzhen. Vor allem aber wandelt sich das Verhältnis und Bewusstsein der Menschen zu ihren Städten.



 

DIE FRAGEN

Wie stellt sich für uns die Stadt der Zukunft dar, durch welche gebaute Architektur ist sie geprägt?

 

Wie wirken sich Stadtplanung und die architektonische Gestaltung des Stadtraums

auf die Lebensstruktur seiner Bewohner aus?

 

Welche möglichen neuen Formen der Ökonomie sind sichtbar?

 

Wie verändern sich die Städte nach außen?

 

Wie und wo entstehen neue Räume und

wie werden sie genutzt?

 

Wie zeichnet sich das Bild der Stadt

von morgen ab?

 

Welche Zeichen der Vergangenheit,

Gegenwart und Zukunft sind visuell ablesbar?

DIE METHODE

Das geplante Projekt beschäftigt sich visuell mit der durch die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse geprägten Städte und die dadurch entstehenden neuen Handlungsräume. Es soll ein umfangreiches Projekt entstehen, in dem stellvertretend ausgewählte Städte der unterschiedlichsten Kategorien fotografisch dargestellt werden.

 

Die Fotografie soll zum einen den Ist-Zustand visuell herausarbeiten und zum anderen der Idee der Stadt von morgen ein neues Bild 

geben. Dabei geht es um die Erkundung einer durchaus bestimmbaren Wirklichkeit, die in der stetigen Entwicklung unserer Gesellschaft im Begriff ist, einem im Detail entworfenen Stadtraum zu weichen. In dem Open-Resarch-Project werden unterschiedlichste visuelle Eindrücke gesammelt,die immer wieder neu geordnet werden. Ziel dabei ist es, mit diesem Material neue experimentelle Szenarien entstehen zu lassen. Die ausgewählten Städte werden zum Gegenstand der visuellen Feldforschung und Inszenierung. 

TANIA REINICKE

arbeitet sowohl als Einzelkünstlerin als auch im Kollektiv. Ihre Arbeiten an der Schnittstelle von Fotografie und medialer Installation sind eine Suche nach dem Wesen fotografischer Bilder. Wie entstehen sie, was spiegeln sie wider, wie korrespondieren sie mit dem vorhandenen Raum und wie verändern sie unsere gegenwärtige Wahrnehmung? Im Prozess der experimentellen Bildfindung und Bildentstehung entwickelt sie Raum-Bild Konzepte auf installativ - performativer Ebene. Sie studierte im Master Photography Studies and Practice an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen ausgestellt.

www.taniareinicke.de

Portrait: © Roland Baege

DIE PARTNER

Sie haben eine Stadt im Fokus, in der Sie Aspekte der Stadtentwicklung visuell untersuchen wollen?

Sie arbeiten mit Studierenden oder in einem Team an der Frage, wie die Stadt von morgen aussehen kann?

Ich biete Ihnen interdisziplinäre Workshops und Stadterkundungen an, gemeinsam machen wir uns auf den Weg, die Stadt von morgen zu entdecken und ein mögliches Bild zu entwickeln.

Gerne können Sie mich kontaktieren und wir besprechen die Möglichkeiten, dieses außergewöhnliche Projekt als Projektpartner oder Förderer zu unterstützen!

info@mappingthecity.de

KULTURWERK DER VG BILD-KUNST

Das Projekt wird gefördert durch das Kulturwerk der VG Bild-Kunst.

 

Die Stiftung Kulturwerk erfüllt den kulturellen Auftrag der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst. Sie fördert Vorhaben und Projekte im Bereich bildende Kunst, vergibt Stipendien an Fotografen, Illustratoren, Grafiker und Grafik-Designer und unterstützt kulturell bedeutende Vorhaben im Filmbereich.

RUHR

RESIDENCE 2018

Mit dem Grundverständnis der Ruhrregion als Experimentierfeld, Labor, Möglichkeits- und Machbarkeitsraum entwickelten die KunstVereineRuhr –

ein Zusammenschluss von rund 15 Kunstvereinen und Künstlerhäusern aus dem Ruhrgebiet – das Konzept „Ruhr.Residence“.

https://ruhrresidence.kunstvereineruhr.de/2019/01/01/blogarchiv-2018/

StadtBauKultur

NRW

Das Projekt wird unterstützt im Rahmen der Stadtgespräche von der Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020

stadtgespraeche_logo.jpg